SOMA.CORE

Koordinationsprojekt

Hintergrund

Das Koordinationsprojekt SOMA.CORE der Forschungsgruppe SOMACROSS stellt das Bindeglied über alle Teilprojekte hinweg dar. In ihm laufen die organisatorischen und inhaltlichen Fäden zusammen, um die Teilprojekte auf die gemeinsame Forschungsfrage auszurichten und zu unterstützen. SOMA.CORE besteht aus dem Sprecher der Forschungsgruppe, Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Bernd Löwe, sowie aus einem interdisziplinären Team.

Ziele

Wichtigstes Ziel von SOMA.CORE ist zunächst die Koordination der Forschungsgruppe und aller Teilprojekt-übergreifenden Aufgaben. Hierzu zählen Aufgaben wie eine effektive Projektkommunikation, das Management der zentralen Ressourcen, die Bioprobenerhebung, die Nachwuchs- und Gleichstellungsförderung und die Öffentlichkeitsarbeit. Im Hinblick auf den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn wird SOMA.CORE, zusammen mit dem Teilprojekt SOMA.STATS, erkrankungsübergreifenden Fragestellungen nachgehen.

Arbeitsprogramm

Neben Aufbau und Organisation der Forschungsgruppenstrukturen, stellt das Management der zentralen Ressourcen und das Monitoring der geplanten Meilensteine eine kontinuierliche Aufgabe von SOMA.CORE dar. Das Koordinationsteam strukturiert und fördert die Kommunikation und den Austausch aller Beteiligten und bindet das Advisory Board und den Mercator Fellow in die Arbeit der Forschungsgruppe ein. Die Planung und koordinierte Durchführung der Bioprobenerhebung, insb. der Verarbeitung und Einlagerung der Proben in die Kryo-Facility am UKE, wird durch SOMA.CORE gemanagt. Zusätzlich wird, in Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt SOMA.STATS, der Aufbau der Datenbank unterstützt und ein Datenschutzkonzept entwickelt.

Im Rahmen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Gleichstellung werden verschiedene Angebote realisiert: eine interdisziplinäre Seminarreihe, jährliche Research Retreats, die Organisation eines Mentoringprogramms, die Vergabe von Mini-Grants sowie Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung.
Für die Öffentlichkeitsarbeit entwickelt SOMA.CORE ein Corporate-Design-Konzept, gestaltet die Homepage der Forschungsgruppe, organisiert die Vorstellung auf externen und internen Fachveranstaltungen, sorgt für die Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse und sichert den Einbezug von Patient:innen, z.B. über die Organisation eines Patient:innen-Tags am UKE.
Nach Abschluss der Datenerhebung widmet sich SOMA.CORE der Auswertung transdiagnostischer Fragestellungen, insb. im Hinblick auf erkrankungsübergreifende biopsychosoziale Mechanismen der Symptomchronifizierung. Hierauf aufbauend erfolgt in SOMA.CORE zudem die Koordination und Vorbereitung des Folgeantrags für eine mögliche zweite Förderphase.